Herzlich willkommen auf der Homepage des 1. SV Blau-Weiß Pirmasens

Bis zuletzt aktiv und hilfsbereit

Schwimmverein Blau-Weiß Pirmasens trauert um Elli Busch

Die Vorzeigesportlerin ist im Alter von 82 Jahren gestorben.

Elli Busch war in ihrer jugend kurz nach dem zweiten Weltkrieg aktiv bei den Synchronschwimmerinnen der Münchner lsarnixen, dem Topteam der damaligen Zeit. Durch ihre Heirat mit Ludwig Busch nach Pirmasens gekommen, bewahrte sie ihre Liebe zum Wasser und zum Sychron- schwimmen und engagierte sich wie ihr Ehemann beim Schwimmverein, wo das Ehepaar bald nicht wegzudenken war. Im Jahre 1978 gründete Elli Busch die Synchronschwimmgruppe des SV Blau-Weiß Pirmasens. Hier war sie Mädchen für alles: Choreographie, Land- und Wasser- training, Nähen der Auftrittskostüme lag in ihren Händen. Ende der achtziger Jahre erreichte diese Gruppe ihren Höhepunkt mit der Teilnahme an den deutschen Jugendmeisterschaften, Nominierungen einzelner Mitglieder zu Ländervergleichskämpfen und überregionalen Auftritten.

nardini2010

lm kühlen Nass die Seele baumeln lassen

Schwimmtraining für Kinder des Nardinihorts

“Juhu, es geht los”, schreien die Kinder des Nardinihorts und setzen zum Sprung ins kühle Nass an. Jeden Mittwoch zwischen 13.15 Uhr und 14.30 Uhr, nach der normalen Schule, steht im hauseigenen Schwimmbad in der Klosterstraße Unterricht für Jungen und Mädchen im Altervon sechs bis nardini201014 Jahren auf dem Programm. “Schwimmen lernen und schon erworbene Kenntnisse ausbauen” lautet die Devise von Hortleiterin Corinna Keller.Seit mittlerweile sieben Jahren trägt das von der Landessportjugend geförderte Projekt Früchte. “Es läuft wirklich fantastisch”, sagt Corinna Keller. Seit drei Jahren leitet sie den Hort des Nardinihauses, betreut mittlerweile 25 Kinder. “Wir haben immer wieder Kids dabei, die überhaupt nicht schwimmen können”, erklärt die 32-Jährige weiter. Dann sei es das schönste Erfolgserlebnis, wenn ein Junge oder ein Mädchen zum ersten Mal den Sprung ins Wasser wagt.

LSB-Sparda-2010

5000 Euro für “gelebte soziale Verantwortung”

Schwimmverein Blau-Weiß Pirmasens hilft Kindern bei der Integration in die Gesellschaft

Mit dem Projekt “Sport für alle – Wir helfen mit!” unterstützen der Landessportbund (LBS) Rheinland-Pfalz und die Sparda-Bank Südwest 33 rheinland-pfälzische Sportvereine in ihrem Vorhaben, sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Sport zu ermöglichen. In Pirmasens bemüht sich der Schwimmverein Blau-Weiß, solche jungen Menschen in die Gesellschaft zu integrieren.

LSB-Sparda-20103,90 Euro bekommt ein fünfjähriges Kind vom Staat für Freizeit und Sportaktivitäten – pro Monat. So sieht es der aktuelle Hartz-IV-Regelsatz vor. “Dadurch wird deutlich, dass die Sportmöglichkeiten für Kinder aus sozial benachteiligten Familien sehr begrenzt sind”, erklärt Gerda Holz. Die Expertin vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Frankfurt hält es für dringend geboten, dass sich die Vereine in dieser Hinsicht engagieren. “Sie können positive Erfahrungen ermöglichen und das Gemeinschafts- gefühl der Kinder stärken”, sagte Gerda Holz. Dabei sollen Vereine keineswegs als Elternersatz herhalten, sondern vielmehr dem Nachwuchs Sicherheit und Orientierung bieten: “Die Teilnahme am Vereinssport ist für die Entwicklung der Kinder unerlässlich.”

Beinahe- Unfall mit positiven Folgen

Irmgard Felgner bringt auch mit 70 Jahren noch Kindern Schwimmen bei

,,lhre Freizeit spielt sich im Wasser ab”, titelte die Pirmasenser Zeitung vor zehn Jahren. ,,An dem Zustand hat sich bis heute nichts geändert”, lacht lrmgard Felgner, die morgen 70 Jahre alt wird. Für ihr sportliches Engagement erhielt sie bereits die Ehrennadeldes Landes Rheinland-Pfalz und den Sportehrenbrief der Stadt Pirmasens.

Vor 40 Jahren begann die gebürtige Pirmasenserin, die seit 1954 dem Schwimmverein Blau-Weiß Pirmasens angehört, mit Schwimmkursen für Kleinkinder.Mehrere tausend Buben und Mädchen zwischen drei und sechs Jahren haben seitdem bei ihr das Schwimmen gelemt. Wie lange ein Schwimmkurs dauere, hänge von den persönlichen Voraussetzungen ab. ,,Erst wenn die Kinder schwimmen können, werden sie von mir entlassen”, betont sie.