Erfolge und reihenweise Bestzeiten
Starter des SV Blau-Weiß glänzen bei südwestdeutschen Kurzbahnmeisterschaften im Plub
267 Teilnehmer aus dem Südwestdeutschen Schwimmverband. Davon zwölf vom ausrichtenden Verein, stürzten sich im Plub ins 27 Grad warme Wasser. Mehr als 1300 Starts wurden wie gewohnt mit Hilfe einer modernen Zeitmessanlage protokolliert, dennoch warteten besondere Herausforderungen auf die Organisatoren: Zum ersten Mal wurden auf den 50 Meter-Strecken Finals ausgetragen, für die sich die jeweils sechs Besten qualifizierten. „Das war schon etwas kompliziert von der Programmierung“, beschrieb Mirjam Semmet, sportliche Leiterin des SV Blau-Weiß, die zu meisternde Aufgabe. Aber schließlich sorgte die lange Erfahrung des gesamten Teams für einen reibungslosen Ablauf der beiden Wettkampftage, die auch aus sportlicher Sicht den Pirmasensern viel Positives bescherten.
„Unsere Mädchen und Jungs nehmen zurzeit eine tolle Entwicklung“, freute sich Semmet nicht nur über das Abschneiden der Lokalmatadoren, sondern auch über die Zahl an Schwimmbegeisterten, die zum Training kommen.
Zum nächsten Wettbewerb könne man mit 18 Jugendlichen der Jahrgänge 2016 und 2017 fahren und so mehrere Staffeln melden.
Bei den Kurzbahnmeisterschaften machte insbesondere die 15-jährige Elena Baranava auf sich aufmerksam. Sie schwamm dreimal persönliche Bestleistung und dominierte über 100 Meter Lagen (1:13,34) und 50 Meter Schmetterling (31,83) den Jahrgang 2010.
Tränenreich war ihr Einzug ins Finale über 50 Meier Brust. Hier blieb sie im Vorlauf deutlich unter ihrer Bestmarke und hatte das Finale schon abgeschrieben, als sie letztlich doch noch unter die besten sechs kam und am Ende Platz fünf (35,63) belegte. „Elena hat über die beiden Tage unglaubliche 16 Starts absolviert. Zum Schluss ist sie sogar noch 200 Meter Lagen geschwommen, danach konnte sie aber wirklich überhaupt nicht mehr“, beschrieb Semmet die Energieleistung der derzeit besten Blau-Weiß-Sportlerin.
Aber auch Mädchen wie Stella Berger (Jahrgang 2017) zeigten, was in ihnen steckt. Ein ums andere Mal schwamm sie persönliche Bestzeiten und landete in fünf Disziplinen auf Platz eins der Jahrgangswertung.
Tragisch hingegen das Abschneiden von Laurenz Aulfinger: Im Jahrgang 2016 glänzte er zwar über 200 Meter Rücken mit Bestzeiten, wurde aber disqualifiziert.
Im gleichen Wettbewerb konnte Johannes Sohn seine Bestzeit um sage und schreibe 13 Sekunden auf 3:28,19 verbessern. „Der Trainingsfleiß zahlt sich aus“, kommentierte die sportliche Leiterin die drei zweiten Jahrgangs-Plätze von Emilie Seither (Jahrgang 2009).
An Ihrer alten Wirkungsstätte musste Sophie Bastian, die für die SG EWR Rheinhessen-Mainz an den Start geht, nicht alle Register ihres Könnens ziehen. Über 100 Meter Brust (1:12,55) beherrschte die frühere Blau-Weiße aus Bruchweiler die Konkurrenz klar, und in der 4×50 Meter Freistilstaffel sorgte sie als Startschwimmerin für einen komfortablen Vorsprung ihres letztlich siegreichen Teams. Zusätzliche Rennen wollte sie wegen der nötigen Regeneration vor ihrem Einsatz bei den deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal am kommenden Wochenende nicht bestreiten.
(Martin Seebald)
Hier der Artikel im Original Die Rheinpfalz vom 11.11.2025
Vorbericht Rheinpfalz vom 07.11.2025
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Schlussschwimmerin Claire







